Eine Ungewöhnliche Freundschaft: (Kurzgeschichte)

…(gekürzt bis zur Freigabe)

Und er war ein wunderbarer Zuhörer. Er unterbrach sie nie, und gab keine absurden Vorschläge.

War sie wütend, durfte sie ihn boxen, ja sogar wenn sie ihn ungestüm aus dem Bett warf, beschwerte er sich nie.

Er kannte all ihre Geheimnisse und erzählte sie niemandem weiter. Er war einfach besser als alle anderen, und deswegen liebte sie ihn über alles!

Was sein Aussehen betrifft, nun ja, da scheiden sich die Geister. Er war etwas mollig und hatte keine Finger. Das musste der Liebe Gott wohl vergessen haben. Und seine Beine waren ein wenig kurz.

Aber wer war schon perfekt? So hatte sie ihn damals kennen und lieben gelernt, damals, als sie noch dachte, man könnte niemanden außer seinen Eltern richtig lieben.

Bisher waren sie noch nie lange voneinander getrennt. Er musste sie überall hin begleiten, da bestand sie drauf.

Manchmal spielte er mit ihr Verstecken. Dann war es gar nicht so einfach, zu ihm zu finden. Es war nicht seine Art, ihr in irgendeiner Art zuzustecken, wo sie zu suchen hatte.

Dennoch brauchte sie nie länger als ein paar Minuten um ihn zu finden.

Aber heute war es anders. Sie suchte nun schon den gesamten Vormittag nach ihm!

Es gab keinen Hinweis, wo er steckte.

Und so langsam bekam sie es mit der Angst zu tun.

Was war nur passiert? Hatte sie ihn zu grob behandelt?

War er es etwa satt, immer bei ihr zu sein?

Nach langer Suche und Grübelei brach sie in Tränen aus, und suchte Rat bei ihrer Mutter.

Oh, wie schmerzte dieser vermeintliche Verlust, wie schrecklich grau und trist erschien die Welt mit einem mal.

Ihre Mutter streichelte ihr sanft über den Kopf, und hörte in aller Ruhe zu, während sie ihren Tränen freien Lauf lies, und ihren Kummer erzählte.

Mit einem mal stand ihre Mutter auf, nahm sie an die Hand und ging mit ihr auf den Balkon.

Und da war er:

Er lag in der Sonne, auf dem Wäscheständer! Er war noch etwas nass, aber ansonsten wohlbehalten. „Dein Teddy musste doch mal in die Waschmaschine, er war ja schon ganz durchgesabbert!“

Oh was war Püppilotta mit einem mal wieder glücklich! Ihr geliebter Teddy war wieder da, und roch besser als je zuvor.

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Diesen Text habe ich bei der Blogparade von „Blog dein Buch“ eingereicht:-)

http://www.bloggdeinbuch.de/event/C70ICQ/blogparade-blogger-schreiben-geschichte/?ref=submenu

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2 Antworten zu Eine Ungewöhnliche Freundschaft: (Kurzgeschichte)

  1. Sarah schreibt:

    Hey 🙂
    Niedliche Geschichte!

    Kleiner Tipp: Für die Teilnahme soll/ darf (?) man nur einen kurzen Teaser von 500 Zeichen online stellen 😉

    Liebe Grüße,
    Sarah

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